• Collage

Sie sind hier: Home » Beratung & Infos » Informationen KOMMUNEN/FIRMEN

 

Informtationen für KOMMUNEN und FIRMEN

Für Kommunen und Firmen bieten wir besondere Lösungspakete im Bereich Holz-Feuerungen an. Wir haben Feuerungen im Leistungsbereich bis 20.000 kW in unserem Programm.

Und auch unsere Lagerraumlösungen werden Sie überzeugen: fertige Heiz-Container, die den Lager- und Heizraum beinhalten bieten sich gerade für größere Gebäude an.

Die vollautomatische Befüllung unserer Pellets- und Hackschnitzel-Heizungen reduziert den Arbeitsaufwand für Sie.
Darüber hinaus entlastet Sie unser Wartungsservice: wir melden uns einmal jährlich bei Ihnen zur Terminvereinbarung.

Informationen zu Contracting finden Sie Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier.

Nahwärme

Neben der Möglichkeit Biomasse in Einzelfeuerungen als Energieträger einzusetzen, werden immer öfter auch sogenannte Fern- und Nahwärmenetze eingesetzt.
Nahwärmeheizzentralen mit Biomasse bieten folgende Vorteile:

  • Man benötigt keinen Heizraum und auch keinen Brennstofflagerraum.
  • Ein Zentralheizungskamin entfällt.
  • Korrekte Abrechnung: ein geeichter Wärmezähler dokumentiert die tatsächlich bezogene Wärme.
  • Sichere Brennstoffversorgung durch den Einsatz eines heimischen nachwachsenden Energieträger.

Nahwärmenetze lassen sich nur in zusammenhängenden Wohngebieten wirtschaftlich betreiben. In Abhängigkeit von der durchschnittlichen max. Gebäudeheizlast bzw. der verkauften Jahreswärmemenge können folgende Orientierungswerte genannt werden:

Ø max.
Gebäudeheiz-
leistung  
[in KW]
Ø verkaufte Wärme pro Gebäude
[in kWh/Jahr]
max. Fernwärme-
trassenlänge
[in lfm/KW ]

min. verkaufte
Wärmemenge
[in kWh/lfm]
5
8.000
4
400
10
15.000
3
500
25
37.500
1,5
1.000
50
75.000
1
1.500
100
150.000
<1
1.600

Wärmeliefervertrag

Der  Wärmeliefervertrag wird zwischen dem Heizwerkbetreiber und jedem einzelnen Kunden abgeschlossen. In diesem Vertrag sind alle wirtschaftlichen und technischen Bedingungen für den korrekten Betrieb der Wärmeübergabestation und der Wärmelieferung einvernehmlich festgelegt.

Die wesentlichen Punkte eines Wärmeliefervertrages sind:

  • Vertragspartner
  • Beginn der Wärmelieferung
  • Zeitdauer der Wärmelieferung
  • max.Wärmebezugsleistung
  • technische Vorgaben für Vorlauf-Rücklauftemperaturen und Drücke
  • technische Vorgaben für die zu verwendenden Materialien bzw. Mess-Regel- und Steuer-Geräte
  • einmalige Anschlusskosten sowie Wärmebezugskosten (Arbeitspreis, Grundpreis, Zählergebühr, evt.Wartungspauschale)
  • Preisindexbindungen
  • Verrechnungsmodalitäten

Wärmeübergabestation

Nicht viel größer als ein Stromzählerkasten ist eine kompakte Wärmeübergabestation für ein Einfamilienhaus. Brennstofflagerraum, Heizraum, Hauptkamin und Kaminkehrgebühren entfallen so weitgehend. Beim Neubau eines Hauses erspart sich der Fernwärmekunde die gesamten Baukosten für diese Räume. Bei Anschluss eines bestehenden Hauses an die Biomasse-Nahwärme können diese Räume anderweitig genutzt werden.

Wie funktioniert die Wärmeübertragung?

In den unterirdisch verlegten Fernwärmerohren wird die Energie in Form von 70-95°C heißem Wasser in den Keller zur Wärmeübergabestation des Kunden gepumpt.
Dort wird über Wärmetauscher die Wärmeenergie in das hauseigene Warmwasserzentralheizungssystem übergeben. Das abgekühlte Fernwärmewasser wird wieder zum Heizhaus zurückgepumpt und dort erneut aufgewärmt.