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Warum sollten Pufferspeicher eingesetzt werden? Stückholzfeuerrungen erzeugen oft mehr Wärme als gleichzeitig abgenommen werden kann. Hier hilft ein Pufferspeicher, die überschüssige Wärme zwischenzuspeichern. Die Größe sollte stets nach dem Füllraumvolumen des Stückholzkessels bemessen werden, nicht nach der Leistung des Kessels.
zur Abdeckung von Spitzenlasten Sollte z.B. eine Lüftungsanlage kurzfristig viel Wärme benötigen, kann ein Pufferspeicher dazu beitragen die Kesselleistung zu minimieren. Die benötigte gesamte Kesselleistung kann in Schwachlastzeiten in einem Pufferspeicher zwischengespeichert werden. Die Größe des Pufferspeichers sollte der gesamten benötigten Leistung abzüglich der zur Verfügung stehenden Kesselleistung entsprechen.
Qualität der Verbrennung bei automatischen Holzfeuerungen im Teillastbetrieb Die überwiegende Zeit laufen Holzfeuerungen im Teillastbetrieb zwischen 30 und 70 % Ihrer Leistung. Hierbei kommt es darauf an, wie hoch der Kesselwirkungsgrad und wie niedrig der Kohlenmonoxidausstoß (unverbranntes Holzgas) bei Teillast noch ist und ab welchem Zeitpunkt die Verbrennung neu gestartet werden muss. Beispiel: Eine Pellets-Feuerung ist stark mit Schamottsteinen ausgestattet. Diese können die Wärme der Verbrennung schnell aufnehmen und langsam - zur Unterstützung des Schwachlastbereiches - wieder abgeben.
Vergleichstabelle Hersteller bzgl. Wirkungsgrad, Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Stickoxid und Staub
Bei einem Kohlenmonoxidgehalt im Teillastbereich über 200-300 mg/m³ sinkt der Wirkungsgrad der Anlage schon sehr stark ab. Es ist ja auch nicht sinnvoll den Brennstoff erst zu vergasen, um ihn anschließend in die Atmosphäre zu blasen. Daher sollte bei Anlagen mit einem Ausstoß von über 200 mg/m³ Kohlenmonoxid stets ein Pufferspeicher eingesetzt werden. Des Weiteren ist meistens, bedingt durch die Konstruktion der Kessel, eine längere Gluterhaltungsphase nicht möglich. Die Verbrennung muss schon bei einem Stillstand von über 15 Minuten wieder mit dem Zündgerät gestartet werden. Die Zündgeräte benötigen in der Regel zwischen 350 und 1.000 Watt.
Optimierung der Verbrennungsregelung Die meisten Anlagenhersteller regeln die Leistung der Kessel über die Brennstoffzufuhr. Hierbei kommt es immer wieder zum Über- und Unterschreiten der benötigten Kesselleistung im Bereich von bis zu 20%. Der Grund hierfür ist, dass die Luftzufuhr nicht einfach zugestellt werden kann, wenn genügend Brennstoff in die Brennkammer transportiert wurde. Also steigt die Kesselleistung weiter an. Das gleiche gilt auch für das Absenken der benötigten Kesselleistung.
Kessel der Fa. Hargassner Diese sind zum einen mit sehr viel Schamottsteinen und Hochtemperaturkeramik ausgestattet, welche Stillstandszeiten ohne Zündung von bis zu 90 min. überbrücken. Sollte in der Zwischenzeit wieder, Kesselleistung benötigt werden (wenn auch nur eine geringe Leistung), wird einfach die Luftmenge im Kessel erhöht und entsprechend Brennmaterial in den Brennraum transportiert. Darüber hinaus verfügen alle Kessel über eine Heizwerterkennung, welche eine sehr genaue Leistungssteuerung der Anlagen gewährleistet. Es wird nur genauso viel Energie produziert, wie momentan benötigt wird. Die Leistungsregelung der Kessel erfolgt über die Luftmenge im Kessel. Da die Luft immer einen Sauerstoffgehalt von 21% aufweist, kann damit genau geregelt werden. Die Lambdasonde entscheidet danach, wie viel Kohlenstoff zugeführt werden muss. Wie dieser Kohlenstoff aussieht ist hierbei erst einmal nicht entscheidend.
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Zum Thema "Verfügbarkeit fossiler Brennstoffe" erfahren Sie mehr u.a. hier
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